Morning greetings, Guest
Saturday, 5 Apr 2025
21
On 22 Jul 2010 at 16:21:32 CEST
Gravitationsantrieb = Warp-Antrieb
Da muss ich dir leider wiedersprechen, mein werter Blue.
Ich weiß nämlich, was er damit meint, auch wenn er es vielleicht nicht mehr 100%ig richtig wiedergegeben hat.
Defacto ist das, was er beschreibt nur ein anderer Name für den Warp-Antrieb, wie wir Ihn z.B aus StarTrek kennen.
Um es mal einfach auszudrücken, es wird nicht das Schiff beschleunigt, sondern die Raum-Zeit darum beliebig gekrümmt.
Und was macht die Gravitation ? - Sie krümmt die Raum-Zeit ebenso ... =;->
Wer es genauer wissen will :
Alcubierre, ein mexikanischer Astrophysiker, sorgte 1994 erstmals für einen ernst zu nehmenden theoretischen Unterbau des Warp-Antriebs, indem er Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie auf unorthodoxe Weise interpretierte. Einsteins Rechenwerk besagt, dass der Raum unter dem Einfluss von Gravitation gekrümmt wird. Wenn man also, so Alcubierres Theorie, die Raumzeit direkt vor einem Raumschiff zusammenziehen und hinter ihm ausdehnen würde, brauste es davon wie ein Surfer auf einem Wellenkamm - und zwar mit beliebiger Geschwindigkeit.
Zumindest vom Standpunkt eines Beobachters auf der Erde. Denn die Raumfahrer selbst, und das ist einer der reizvollen Aspekte der Alcubierre-These, würden keinerlei Beschleunigung spüren und so von enormen Fliehkräften verschont bleiben. Von ihrem Standpunkt aus bliebe ihr Gefährt stehen, während der Raum an ihnen vorüber rauschte - etwa so, als säße man in einem Zug, und plötzlich machte sich der Bahnhof davon.
Aus diesem Grund verträgt sich Alcubierres Theorie nicht nur mit Einsteins Allgemeiner, sondern auch mit seiner Speziellen Relativitätstheorie. Denn die besagt, dass der Energiebedarf gegen unendlich geht, je näher man der Lichtgeschwindigkeit kommt, weshalb überlichtschnelle Reisen per se unmöglich wären. Nicht so bei Alcubierre, da nach seiner These das Raumschiff selbst keine Beschleunigung erfährt.
Damit wäre ganz nebenbei auch ein weiteres Problem der konventionellen Weltraumreise hinfällig: das der Zeitdehnung. Wäre ein Raumfahrer mit Beinahe-Lichtgeschwindigkeit unterwegs, verginge die Zeit für ihn deutlich langsamer als für die Menschen auf der Erde. Seine Freunde wären bei seiner Rückkehr längst zu Staub zerfallen. Alcubierres Astronauten aber könnten morgens durch die Galaxie flitzen und wären rechtzeitig zum Mittagessen wieder zu Hause.
Um den Raum für den Warp-Antrieb stark genug zu verzerren, wären allerdings enorme Gravitationskräfte notwendig. Das geht laut Alcubierre mit Hilfe so genannter exotischer Materie, die im Gegensatz zu "normaler" Materie eine negative Energiedichte aufweist. Materieteile mit gleicher Energiedichte ziehen sich durch Gravitation an, positive und negative Energie aber würden sich durch Gravitationskräfte abstoßen. Materie mit negativer Energiedichte wurde 1948 vom niederländischen Physiker Hendrik Casimir vorausgesagt, weshalb in diesem Zusammenhang vom "Casimir-Effekt" die Rede ist.
Ich weiß nämlich, was er damit meint, auch wenn er es vielleicht nicht mehr 100%ig richtig wiedergegeben hat.
Defacto ist das, was er beschreibt nur ein anderer Name für den Warp-Antrieb, wie wir Ihn z.B aus StarTrek kennen.
Um es mal einfach auszudrücken, es wird nicht das Schiff beschleunigt, sondern die Raum-Zeit darum beliebig gekrümmt.
Und was macht die Gravitation ? - Sie krümmt die Raum-Zeit ebenso ... =;->
Wer es genauer wissen will :
Alcubierre, ein mexikanischer Astrophysiker, sorgte 1994 erstmals für einen ernst zu nehmenden theoretischen Unterbau des Warp-Antriebs, indem er Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie auf unorthodoxe Weise interpretierte. Einsteins Rechenwerk besagt, dass der Raum unter dem Einfluss von Gravitation gekrümmt wird. Wenn man also, so Alcubierres Theorie, die Raumzeit direkt vor einem Raumschiff zusammenziehen und hinter ihm ausdehnen würde, brauste es davon wie ein Surfer auf einem Wellenkamm - und zwar mit beliebiger Geschwindigkeit.
Zumindest vom Standpunkt eines Beobachters auf der Erde. Denn die Raumfahrer selbst, und das ist einer der reizvollen Aspekte der Alcubierre-These, würden keinerlei Beschleunigung spüren und so von enormen Fliehkräften verschont bleiben. Von ihrem Standpunkt aus bliebe ihr Gefährt stehen, während der Raum an ihnen vorüber rauschte - etwa so, als säße man in einem Zug, und plötzlich machte sich der Bahnhof davon.
Aus diesem Grund verträgt sich Alcubierres Theorie nicht nur mit Einsteins Allgemeiner, sondern auch mit seiner Speziellen Relativitätstheorie. Denn die besagt, dass der Energiebedarf gegen unendlich geht, je näher man der Lichtgeschwindigkeit kommt, weshalb überlichtschnelle Reisen per se unmöglich wären. Nicht so bei Alcubierre, da nach seiner These das Raumschiff selbst keine Beschleunigung erfährt.
Damit wäre ganz nebenbei auch ein weiteres Problem der konventionellen Weltraumreise hinfällig: das der Zeitdehnung. Wäre ein Raumfahrer mit Beinahe-Lichtgeschwindigkeit unterwegs, verginge die Zeit für ihn deutlich langsamer als für die Menschen auf der Erde. Seine Freunde wären bei seiner Rückkehr längst zu Staub zerfallen. Alcubierres Astronauten aber könnten morgens durch die Galaxie flitzen und wären rechtzeitig zum Mittagessen wieder zu Hause.
Um den Raum für den Warp-Antrieb stark genug zu verzerren, wären allerdings enorme Gravitationskräfte notwendig. Das geht laut Alcubierre mit Hilfe so genannter exotischer Materie, die im Gegensatz zu "normaler" Materie eine negative Energiedichte aufweist. Materieteile mit gleicher Energiedichte ziehen sich durch Gravitation an, positive und negative Energie aber würden sich durch Gravitationskräfte abstoßen. Materie mit negativer Energiedichte wurde 1948 vom niederländischen Physiker Hendrik Casimir vorausgesagt, weshalb in diesem Zusammenhang vom "Casimir-Effekt" die Rede ist.
ERST denken, DANN posten ...
22
On 22 Jul 2010 at 17:27:01 CEST
-
*räusper*
Ich zitiere aus dem SGR TechTree der Menschen:
"Indem wir ein Antigravitationsfeld hinter einem Raumschiff erzeugen und damit den Raum negativ krümmen, würde sich das Schiff nach vorne fortbewegen."
Also inzwischen ist der betreffende Antrieb der Menschen in einen "ANTIgravitationsantrieb" umbenannt worden.
Eben weil die Raumkrümmung (ein Gravitationsberg / ausgedehnte Raumzeit) hinter dem Schiff und nicht vor dem Schiff erzeugt werden soll.
Im Grunde egal, aber da Antigravitation die Erzeugung von Gravitation voraussetzt, würde der Antrieb dadurch "logischer" beide Technologien verwenden können (und somit einem Warp-Antrieb entsprechen).
Hmm, frage mich nur, wo ich das mit der Subraumblase gelesen hatte (Siehe meinen letzten Post), die war auch noch zu irgendwas gut^^
Hmm, oder ich hab das mit dem Begriff "Warp-Feld" verwechselt...?
Ich zitiere aus dem SGR TechTree der Menschen:
"Indem wir ein Antigravitationsfeld hinter einem Raumschiff erzeugen und damit den Raum negativ krümmen, würde sich das Schiff nach vorne fortbewegen."
Also inzwischen ist der betreffende Antrieb der Menschen in einen "ANTIgravitationsantrieb" umbenannt worden.
Eben weil die Raumkrümmung (ein Gravitationsberg / ausgedehnte Raumzeit) hinter dem Schiff und nicht vor dem Schiff erzeugt werden soll.
Im Grunde egal, aber da Antigravitation die Erzeugung von Gravitation voraussetzt, würde der Antrieb dadurch "logischer" beide Technologien verwenden können (und somit einem Warp-Antrieb entsprechen).
Hmm, frage mich nur, wo ich das mit der Subraumblase gelesen hatte (Siehe meinen letzten Post), die war auch noch zu irgendwas gut^^
Hmm, oder ich hab das mit dem Begriff "Warp-Feld" verwechselt...?
Was nicht passt, wird passend gemacht,
Wo ein Bug ist, werden Fallen aufgestellt,
Und was nicht geht, bekommt Beine...
Wo ein Bug ist, werden Fallen aufgestellt,
Und was nicht geht, bekommt Beine...
23
On 23 Jul 2010 at 09:17:25 CEST
-kleiner Spam
Es gibt auch Auf der Erde berreits mehrere Forscher(gruppen) die bahaupten in Versuchen durch asymetrische mit Hochspannungen Versuchsaufbauten ein Kraftfeld(sie nennen es Elektrogravitation) erzeugt zu haben das außerhalb der Quelle lag und diese somit leichter machte in richtung des Feldes zog.
Nachtrag von Atanamo (23.07.2010, 10:13:02 Uhr):
Hmm, ich weiß nur von jemandem, der meinte, durch eine sich drehende Supraleiterscheibe wäre Gravitation abgeschirmt worden, wodurch ein messbarer Unterschied der Schwerkraft über der Scheibe entstand. Nur hat er es so schlecht dokumentiert (was durch die Tatsache, dass es eine Sensation ist und somit unbedingt nötig gewesen wäre, schon ansich das ganze unglaubwürdig macht), dass niemand diesen Versuch bisher nachvollziehen konnte :-P
Nachtrag von SalSokar (23.07.2010, 10:43:00 Uhr):
Von dem versuch hab ich auch schon gehört / gelesen ...
Also, das Warp-Feld generiert die Subraumblase, die daraufhin die Raumzeit darum krümmt und das Schiff "beschleunigt" ...
Nachtrag von Atanamo (23.07.2010, 10:13:02 Uhr):
Hmm, ich weiß nur von jemandem, der meinte, durch eine sich drehende Supraleiterscheibe wäre Gravitation abgeschirmt worden, wodurch ein messbarer Unterschied der Schwerkraft über der Scheibe entstand. Nur hat er es so schlecht dokumentiert (was durch die Tatsache, dass es eine Sensation ist und somit unbedingt nötig gewesen wäre, schon ansich das ganze unglaubwürdig macht), dass niemand diesen Versuch bisher nachvollziehen konnte :-P
Nachtrag von SalSokar (23.07.2010, 10:43:00 Uhr):
Von dem versuch hab ich auch schon gehört / gelesen ...
Also, das Warp-Feld generiert die Subraumblase, die daraufhin die Raumzeit darum krümmt und das Schiff "beschleunigt" ...